Rock- und Bluesevergreens im Stadtpark an der Welle
Stadtpark Schöppingen, 23.8.2026. Es konnte besser nicht sein. Am wunderschönen Sommer-Sonntag-Abend spielten auf Einladung des Freundeskreises Schöppinger Konzerte und des aktuellen forums Ahaus die Enscheder Musiker Ruud Weber und Peter Schilmöller im Stadtpark an der Welle. Das Gitarren Akustik Duo - beide Virtuosen auf Ihren Instrumenten, kreierte mit seiner Musik eine friedvolle, familiäre Atmosphäre. Die rockig-bluesig gecoverten Stücke von u.a. Chris Rea, Sting und anderen Größen kamen aus den Sechzigern bis Neu
- Künstler: Ruud Weber, Peter Schilmöller
- Aufführungsort: Open Air
Gut 140 Besucherinnen und Besucher lauschten der Musik und trafen viele Bekannte. Bei dem abwechslungsreichen Sonne-Wolken-Mix gab es auch schattige Plätze auf der „Halbinsel“ unter der großen Weide. Die türkische Initiative „Treffpunkt Dialog“ verkaufte vorzügliche, frisch zubereitete Spezialitäten und gekühlte Getränke. Bei Lahmacun, Tantuni und nussig-süßen Nachspeisen entstanden so Gespräche und neue Kontakte.
Orgelkonzert verleiht „Zuversicht und Freude“
St. Brictius, 5.7.2026. Nach der Begrüßung durch Pastor Diedershagen stellte sich die Künstlerin Felicia Meyerratken dem Publikum in der St. Brictius Kirche vor.
Dabei erläuterte sie die Beweggründe, die sie zur Zusammenstellung ihres Programms namens „Zuversicht und Freude“ bewogen haben. Kernstück war die Komposition „Aalaiki‘ ssalaam“ des Franzosen N. Hakim, zu deutsch: „Friede sei mit Dir“.
Meyerratken wollte dem Publikum eine Stunde Zuversicht und Freude schenken in einer Zeit, in der düstere Themen dominieren. Und das gelang ihr durch die vortreffliche Programmgestaltung und ihr perfektes Spiel. Das dabei nicht nur die Finger zum Einsatz kamen, war dank Übertragung in den Kirchenraum gut zu verfolgen.
So rahmte sie das zentrale Werk durch eher naturbezogene Kompositionen ein. Händels „Der Kuckuck und die Nachtigall“ aus dem Orgelkonzert Nr. 3 war ebenso zu erleben wie H. A. Stamms „Dance of Water Spirits“.
Viel Neues zur Barockmusik
St. Marien, 09.05.2026. Ein gut einstündiges, bunt gemischtes und kurzweiliges Konzert erlebten die leider wenigen Besucher in der Eggeroder Wallfahrtskirche am letzten Samstag. Das Duo Concert Royal bot barocke Musik aus sächsischen Schlosskirchen auf absolut hohem Niveau.
Der routinierte und konzerterfahrene Organist Willi Kronenberg entlockte der Eggeroder Orgel selten gehörte Töne und stellte sich prima auf seine langjährige Weggefährtin mit der Oboe ein. Die Echo-Preisträger forschen nach Literatur und fanden so Stücke, die sonst heute gar nicht mehr gespielt würden. Denn diese Musik von Bach und seinen Schülern geriet in Vergessenheit und wartete auf die Wiederentdeckung.
Zwischen Träumerei und Raserei
Anna Zassimova begeistert mit Bach, Schumann und Chopin
Altes Rathaus, 19.04.2026. Ein tiefgehender Klavierabend, der es in sich hatte. Anna Zassimova spielte auf Einladung des Freundeskreises und der VHS im Alten Rathaus ein Programm mit zwei schwergewichtigen Werken: Johann Sebastian Bachs Partita e-moll (BWV 830) und Robert Schumanns Kreisleriana op. 16. Hinterher warf sie noch, weil das Publikum sie nicht gehen lassen wollte, zwei Mazurken und einen Walzer von Frédéric Chopin.
Zassimova, die als Jugendliche am Gnessin-Institut Moskau und später an der Musikhochschule Karlsruhe pianistisch ausgebildet wurde, geht in ihrer Interpretation aufs Ganze. Ihr Spiel, obwohl technisch vom Feinsten, wirkt nie routiniert und wiederholbar. Stattdessen geht sie jeden Moment in die Tiefe der Emotion, die sie in der Musik findet. So werden die sieben Sätze aus Bachs Partita zu Charakterstudien: mal scheint in der rechten Hand ein virtuoses Soloinstrument über einer Basslinie zu singen, dann rauscht eine Fuge durch alle Stimmen und Register.
Ein Ausflug in die Gedankenwelt Joh. S. Bachs
St. Marien, 22.03.2026. Wallfahrtsassistent Uwe van de Loo begrüßte die Künstler und Besucher am sonnigen Sonntagnachmittag in der Eggeroder Wallfahrtskirche im Namen des Freundeskreises Schöppinger Konzerte. Dann übergab er das Wort an Bildungsreferent Dr. phil. Kai Marius Schabram von der Landesmusikakademie NRW in Heek Nienborg. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch Laien bedeutende musikalische Werke von der Theorie her zugänglicher zu machen.
Die Johannespassion ist eines der bekanntesten Passionswerke von Joh. S. Bach überhaupt. Was sich der Komponist bei seiner Arbeit dachte und wie er die gewünschten Effekte hervorrief, welche Passagen oder Fragmente anderen Werken entlehnt wurden, all dies erläuterte Dr. Schabram den Besuchern.
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Genießen Sie einen außergewöhnlichen Klavierabend. Unser Duo ist äußerst vielseitig und wird uns auch vierhändiges Klavierspiel präsentieren. Die zentralen Werke des Programms werden die Große Sonate von Pjotr Iljitsch Tschaikowski in G-Dur, Op. 37, sowie der Zyklus von Claude Debussy „Six épigraphes antiques“ sein.
