Lisa WedekindSt. Brictius, 07.01.2018. Tradition verpflichtet – und wenn es der Anspruch ist, das erwartungsvolle Publikum immer wieder mit etwas Neuem begeistern zu wollen. Den Organisatoren des alljährlichen Neujahrskonzerts in der St.-Brictius-Kirche ist der Coup gelungen. 

Dabei bleibt ungeklärt, ob nun Mezzosopranistin Lisa Wedekind, das attraktive Programm oder die Live-Aufzeichnung des WDR für ein übervolles Haus gesorgt haben. Der Freundeskreis Schöppinger Konzerte ist am Sonntagabend mit einem enormen Besucherandrang zur ersten Veranstaltung ins neue Jahr gestartet.Ensemble Neujahrskonzert

Vor der Kirche steht der weiße Übertragungswagen mit dem blauen Logo des Westdeutschen Rundfunks (WDR), ein entsprechendes Banner flattert im Wind und im Kirchenschiff schlängeln sich dicke Kabel zu den zahlreichen Mikrofonständern, die in den Gängen und vor den Altarstufen verteilt sind. Mit Hüsteln und Räuspern versuchen die Besucher, vor Konzertbeginn noch schnell ein paar Frösche im Hals loszuwerden, um später nicht zu stören.

weiterlesen im WN-Artikel vom 9.1.2018

St. Brictius, 13.08.2017. Für die Zuhörer war es eine „wieder einmal wunderbare Stunde“ – die marianische Feierstunde am Sonntagabend in der St.-Brictius-Kirche. Mit berührenden Interpretationen des „Ave Maria“ nach der Ur-Komposition von Johann Sebastian Bach huldigte das Konzert dem morgigen Feiertag Maria Himmelfahrt. Die Veranstaltung war vom Freundeskreis Schöppinger Konzerte im Rahmen des Baumberger Orgelsommers organisiert worden.

Ein leichtes Lächeln umspielt die Lippen von Wolfgang Böcker, dem emeritierten Pfarrer. In den Reihen hinter ihm haben die Zuhörer die Augen geschlossen und lauschen dem Zauber des „Ave Maria“ von Charles Gounod, der mit seiner Melodie das Präludium Bachs unterlegte. Der wohl bekannteste Klassiker am Abend.

Link zum WN-Artikel

St. Brictius, 08.01.2017. Es ist ein bisschen wie ein Geschenk: Wenn der Zauber der Musik die Zeit scheinbar anzuhalten oder gar zurückzuspulen vermag. Das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns besitzt diese besondere Gabe. Und so fanden die vielen Zuhörer beim Neujahrskonzert am Sonntag auch im Januar noch einmal einen langen Moment Gelegenheit zum Innehalten und Besinnen auf Vergangenes und Künftiges.

Nach jedem Stück erstrahlt Christa Teltenkötters Gesicht, ein feines Lächeln huscht über ihre Lippen, sie nickt und flüstert Musikern und Chor ein lautloses „Sehr gut“ zu.

 Link zum WN-Artikel...

St. Brictius, 19.03.2017. Zu einem ungewöhnlichen Orgelkonzert zur Passionszeit hatte der Freundeskreis Schöppinger Konzerte am Sonntagabend in die St.-Brictius-Kirche geladen: Die musikalische Darstellung des Kreuzweges Jesu Christi nach Marcel Dupré, begleitet von der literarischen Interpretation in Texten Paul Claudels. 

Im spannenden Wechsel von Musik und Worten ergänzten sich Prof. Wolfgang Bretschneider und Pfarrer em. Wolfgang Böcker zu einer eindrucksvollen Aufstellung.

Manche Momente prägen für den Rest eines Lebens: Für Wolfgang Bretschneider war eine Radiosendung 1954 ein einschneidendes Erlebnis. Als Elfjähriger erlernte er das Orgelspielen und mit 13 Jahren hörte er zum ersten Mal das Orgelkonzert von Marcel Dupré „Le Chemin de la Croix“.

St. Brictius, 08.11.2016. Schalom! Der jüdische Gruß wünscht dem Gegenüber Unversehrtheit, Gesundheit und Frieden. Mit einem „Schalom!“ begann am Dienstagabend auch die musikalische Reise durch das Judentum in der St.-Brictius-Kirche.

Unter dem Motto „Du gehörst dazu“ hatten die Pfarrgemeinde und der Freundeskreis Schöppinger Konzerte zu einem besonderen Konzert anlässlich der Brictius-Woche eingeladen: Mit berührenden Liedern und spannender Geschichte entführten Esther Lorenz und Peter Kuhz ihr Publikum in die jüdische Kultur.

Link zum WN-Artikel...