St. Brictius, 14.07.2019. Anna Orlova eröffnete mit einem wunderbaren Konzert die neue Konzertsaison des Freundeskreises Schöppinger Konzerte.  Gleichzeitig fand das Konzert im Rahmen der Reihe "Baumberger Orgelsommer" statt.

Sie präsentierte ein sehr abwechslungsreiches Programm mit Orgelwerken aus verschiedenen Epochen und auch mit zeitgenössischen Werken des Komponisten Muhly. 

Über eine Videoanlage konnten die Zuhörer zusehen, wie virtuos Anna Orlova an der Ott-Orgel auf der Empore spielte.   

Die Besucher waren begeistert und bedankten sich mit einem lang anhaltenden Applaus.

 

St. Mariä Geburt, 11.05.2019. Mit viel Hingabe und großem musikalischem Können wurden die rund 35 Besucher des Konzertes mit dem Titel "Evening Prayer" (Abendgebet) am Samstag (11.05.) in eine ungewohnte Klangwelt mitgenommen. Das Ensemble "Il Canto di Rame" setzte sich zusammen aus Elske te Lindert (Sopran), Iris Gruber (Altsaxophon), Marije Toenink (Cello) und Liga Vilmane (Orgel). Allein schon diese ungewöhnliche instrumentale Besetzung zauberte völlig neue Klangbilder in die Eggeroder Wallfahrtskirche. Auf dem Programm standen Werke wie „Garden of Moonlight“ von Juris Karlsons, „Nunc Dimitis“ (Geoffrey Burgon), „Lux Confessionis“ (Rihards Dubra), Psalm 23 von Erik Esenvalds oder dem „Vater Unser“ von Arvo Pärt und dem Werk „Molitva“ (Gebet) der ukrainischen Komponistin Galina Gregorjewa, allesamt zeitgenössische Komponisten. Es war sicher eine Besonderheit, diese musikalischen Raritäten einmal in einem Konzert hören zu dürfen, und das bei hohem Können der niederländischen Künstlerinnen. 

St. Brictius, 6.01.2019.  Zusammenkommen, um „noch einmal richtig Weihnachten zu erleben“: Für Pfarrer em. Wolfgang Böcker ist das traditionelle Neujahrskonzert in der St.-Brictius-Kirche ein willkommener Anlass für einen langen Moment des Innehaltens. Auch dieses Jahr. Das haben ihm am Sonntagabend unzählige Besucher gleichgetan und andächtig den Werken von unter anderem Mozart, Bach und Händel gelauscht.

Gefühlvoll und leidenschaftlich interpretierten (v.l.) Henrike Jacob, Peter Roth und Peter Mönkediek die vorgetragenen Stücke. Unterstützt wurden sie dabei von Markus Lehnert an der Orgel. 

Dass der Termin auf den Tag der Heiligen drei Könige fiel, war Zufall, doch für Wolfgang Böcker ein passender Einstieg. Denn: „Trompeten durften im Mittelalter, in der Renaissance und bis in den Frühbarock nur an Fürstenhöfen erklingen. Sie haben etwas Königliches, Majestätisches an sich.“

Gleich mit dem ersten Stück setzten sich die Instrumente phänomenal in Szene. 

weiterlesen im WN-Artikel vom 8.1.2019

St. Brictius, 03.02.2019. Raum, Zeit, Klang – all das verschmolz am Sonntagabend zu einem einzigen, fast transzendenten Erlebnis beim Auftritt des Trios Mediæval in Schöppingen. Die drei Sängerinnen waren nicht nur Interpreten, die die Schönheit der Musik über die Jahrhunderte hinweg vermittelten; vielmehr schienen sie selbst von der Musik erfüllt zu sein. Von dem inneren Drang beseelt, durch den Gesang in eine höhere Dimension zu gelangen – über das Hörbare hinaus, und das Publikum dabei mitzunehmen.

Die Brictiuskirche als sakraler Raum bot eine ideale Umgebung für die Stimmen von Anna Maria Friman , Linn Andrea Fuglseth und Jorunn Lovise Husan. Glasklar waren sie, ohne viel Vibrato. Stimmkultur in ihrer reinsten Form.

Die drei Frauen verstehen sich wahrscheinlich blind – sie suchten aber während des Konzerts immer wieder Blickkontakt. Eine Kommunikation, die dem perfekten Timing und der absoluten Harmonie diente.

Mittelalterliche Choräle aus England führten zurück zu den Anfängen der Mehrstimmigkeit. In die Zeit, als erstmals Melodien und lang anhaltende Töne gleichzeitig erklangen und somit zaghaft ein neuer Klangraum erschaffen wurde. Das Trio erzeugte die Dauertöne mit Hilfe von Glockenstäben und einer sogenannten Shrutibox, einem indischen Instrument, dessen Töne ähnlich wie bei dem Akkordeon oder Harmonium erzeugt werden. Das Resultat: ein obertonreicher Instrumentalklang, von dem sich die ätherischen Frauenstimmen kontrastreich abhoben.

weiterlesen im WN-Artikel vom 5.2.2019

WDR3- Interview von Tom Daun mit dem Trio Mediaeval...

 

St. Mariä Himmelfahrt, 1.9.2018. Mit einem besonderen Marienkonzert ist am Samstag die Marienfestwoche in Eggerode eröffnet worden.

Mit einem besonderen Marienkonzert ist am Samstag, 1.9.2018 die Marienfestwoche in Eggerode eröffnet worden. Viele Besucher kamen zum A-capella-Konzert mit dem Quartett Consonanz á 4 in die Kirche St. Mariä Geburt. Die hochkarätigen Künstler waren auf Anregung des neuen Küsterehepaares van der Loo in die Vechtegemeinde gekommen.

Die katholische Kirchengemeinde und der Freundeskreis Schöppinger Konzerte hatten das Ensemble daraufhin eigens eingeladen als Auftakt zur Marienfestwoche.

weiterlesen im WN-Artikel vom 3.9.2018