Am Sonntag, 6. Januar 2019 findet um 18:00 Uhr wieder das traditionelle Neujahrskonzert in der St. Brictius-Kirche Schöppingen statt, zu welchem die Veranstalter herzlich einladen..

Die Sopranistin Henrike Jacob aus Münster, die Trompetenkünstler Prof. Peter Mönkediek (Köln, Ahaus) und Peter Roth (Köln) und A-Musiker Markus Lehnert aus Steinfurt an der Ott-Orgel werden am Hochfest Erscheinung des Herrn (Hl. Drei Könige) in der noch weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche St. Bricitus Schöppingen ein festliches, barockes Programm darbieten.

Auf dem Programm stehen festliche Werke wie der 3. Satz aus dem  II. Brandenburgischen Konzert von J. S. Bach, die wunderschönen Arien für Sopran und Trompete „Let the bright Seraphim“ und „Eternal Source of light Divine“ sowie die Suite aus der Wassermusik für Trompeten und Orgel von G. F. Händel. Weiterhin erklingt das Konzert D-Dur für zwei Trompeten und Orchester von Jean-Baptiste Loeillet  in der Orgelfassung von Jean Thilde. Henrike Jacob singt außerdem das weniger bekannte Werk „Veni Consolator“ des polnischen Komponisten D. Stachowicz (1658-1729). Natürlich werden die Weihnachtlichen Ländler aus Südtirol für zwei Hörner mit überleitenden Orgel – Interludien nicht fehlen. Dieses kurzweilige Programm ist auch für Kinder und Jugendliche sehr gut geeignet.

Die Sopranistin Henrike Jacob, geboren und aufgewachsen in Saarbrücken, begeisterte sich früh für die Bühne, sang bereits als Kind Rollen am Saarländischen Staatstheater, als Jugendliche in verschiedenen Chören und als Chorsolistin. Henrike Jacob studierte später Gesang und französische Literaturwissenschaften an der Pariser Sorbonne, bevor sie als Sopranistin im Opern-, Oratorien – und Liedbereich europaweit tätig wurde. Es folgten u.a. Engagements an den Opernhäusern, Bühnen und Festivals von Paris, Genf, Bordeaux, Nizza, Strasbourg, Toulon, Innsbruck, Enschede, Amsterdam, Gstaad, Edinburgh, Aix-en- Provence.

Henrike Jacob singt heute die großen Partien des lyrischen Repertoires und war von 2008-2018 Ensemblemitglied des Theaters Münster, wo sie in zahlreichen Produktionen große Erfolge in den partien der Violetta, Lulu, Gilda, Juliette, Pamina, Lucia di Lammermoor, Margarete, Alcina, Sylva Varescu und Cendrillon feierte.

Ihr besonderes Interesse gilt auch dem Lied und Oratorium. Die Sopranistin war u.a. im Deutschen Requiem von Brahms, im Requiem von Verdi, in der Großen Messe in c-Moll, der Krönungsmesse, im Requiem sowie den Vesperae Solennes de Confessore mit dem beliebten Laudate Dominum  von Mozart, im Elias von Mendelssohn-Bartholdy, im Stabat Mater von Rossini, im Gloria und im Stabat Mater von Vivaldi als Solistin zu hören.

Im April 2019 wird Henrike Jacob mit dem Dortmunder Bachchor zum ersten Mal das Stabat Mater von Dvorak aufführen.

Prof. Peter Mönkediek (Trompete), im westfälischen Ahaus geboren, absolvierte sein Studium zunächst an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Danach setzte er neben einem Schulmusikstudium seine künstlerischen Studien an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Max Sommerhalder fort. 1992 schloss er sie mit der "Künstlerischen Reifeprüfung" ab. Nach Engagements als Solotrompeter im Westfälischen Sinfonieorchester  Recklinghausen (später Neue Philharmonie Westfalen) von 1991 - 2002 und im Sinfonieorchester Münster (2001 - 2002) ist er seit 2002 Solotrompeter beim WDR Sinfonieorchester Köln. Seit 2004 ist er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters. 2007 wurde Peter Mönkediek als Professor für Trompete an die Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf berufen.

Neben Gastverpflichtungen bei Ensembles wie "German Brass" oder "bach, blech & blues" ist Peter Mönkediek festes Mitglied im Blechbläserensemble "EMBRASSY" und im  "Brass Consort Köln", dem Blechbläserquintett des WDR Sinfonieorchesters Köln.

Als Solist präsentierte Peter Mönkediek sich bisher mit zahlreichen deutschen Orchestern, wie z. B. mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, der Philharmonia Hungarica, dem Sinfonieorchester der Stadt Lübeck, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, der Neuen Philharmonie Westfalen und dem Sinfonieorchester Münster.

Peter Roth (Trompete) wurde 1968 in Strausberg bei Berlin geboren. Seinen ersten Unterricht auf der Trompete erhielt er in Potsdam. Von 1985 bis 1990 studierte er an der renomierten  Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin im Hauptfach Trompete bei Professor Hans-Joachim Krumpfer. Im Anschluss an sein Studium folgten verschiedene Engagements in mehreren Orchestern, bis er ab 1998 stellvertretender Solotrompeter bei den Duisburger Philharmonikern, dem Orchester der Deutschen Oper am Rhein wurde. Seit 2002 ist Peter Roth Trompeter im WDR Sinfonieorchester Köln.

Neben seiner Tätigkeit im Orchester spielt Roth in verschiedenen Blechbläser-Ensemles, u.a. bei „Brass Consort Köln“, „rhein brass“ aus Duisburg und „Philharmonic Brass Dresden“.

Markus Lehnert (Orgel), wurde 1968 in Schaffhausen/ Saar geboren. Er studierte in Saarbrücken Katholische Kirchenmusik. Parallel hierzu studierte er Musikerziehung und schloss dieses Studium mit einem staatlichen Diplom ab. Anschließend folgte in Frankfurt am Main ein Studium im Orgelkonzertfach bei Daniel Roth (Paris). In Mainz legte er die Kantorenprüfung ab. Markus Lehnert war von 1992 Kirchenmusiker in St. Sebastian/Püttlingen; ab 1995 Lehrbeauftragter an der Universität Kaiserslautern.

Er absolvierte Meisterkurse bei Ton Koopman, Ewald Kooiman, Guy Bovet, Frieder Bernius und J. E. Gardiner. 1997 war er Preisträger beim Internationalen Orgelwettbewerb um den „Bach-Preis der Stadt Wiesbaden“.

Seit April 2000 ist Markus Lehnert Kantor an St. Nikomedes, Steinfurt-Borghorst.

Nach seinem CD-Debüt mit Orgeltranskriptionen von E.H. Lemare folgten mehrere Produktionen für den Motette- Verlag in Düsseldorf (u.a. Orgelwerke von Daniel Roth an der Cavaillé-Coll-Orgel von St. Sulpice Paris). 2003 gründete sich unter seiner Leitung das Ensemble „Westfälische Kammersolisten“, ein professionelles Gesangsensemble mit den Schwerpunkten A - cappella – Literatur der Romantik und ausgewählte zeitgenössische Werke.(CD-Einspielungen bei Motette, Querstand und Butz)

 

Karten für dieses Konzert sind ab sofort bei Schreibwaren Richler, Schöppingen (02555-664) sowie dem aktuellen forum, VHS in Ahaus erhältlich. (10 EUR, an der Abendkasse 14 EUR). Schüler haben wie üblich zu den „Schöppinger Konzerten“  freien Eintritt! 
Veranstalter: Kath. Pfarrei St. Brictius, aktuelles forum VHS Ahaus, Freundeskreis Schöppinger Konzerte e. V.
Mit Unterstützung der Bürgerstiftung Schöppingen, der Sparkasse Westmünsterland, der Volksbank Gronau-Ahaus eG und der Gemeinde Schöppingen.